Gefährliche BahnübergängeWenn das rote Blinklicht übersehen wird

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Trotz Notbremsung konnte der Lokführer der S-Bahn den Zusammenstoß mit dem Auto einer 53-jährigen Frau am 12. Februar in Höhenkirchen-Siegertsbrunn nicht mehr verhindern.
Trotz Notbremsung konnte der Lokführer der S-Bahn den Zusammenstoß mit dem Auto einer 53-jährigen Frau am 12. Februar in Höhenkirchen-Siegertsbrunn nicht mehr verhindern. Vifogra/Friedrich/dpa

Immer wieder kommt es zu tödlichen Kollisionen auf unbeschrankten Bahnübergängen in der Region – wie zuletzt in Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Daran schuld sind laut Bahn vor allem „Unachtsamkeit, Leichtsinn und Unkenntnis“ der Autofahrer. Allerdings würden Schranken mehr Sicherheit bieten.

Von Christian Deussing, Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Wer rote Warnlichter am Andreaskreuz übersieht oder missachtet, riskiert sein Leben. Vor allem unbeschrankte Bahnübergänge könnten so für Autofahrer zu tödlichen Fallen werden. Von diesen Übergängen gibt es immerhin noch etwa 30 im Raum München. Seit dem Jahr 2000 haben sich in der Region mehr als 20 schwere Unfälle auf den Gleisen ereignet, darunter etliche mit tödlichem Ausgang. Wie zuletzt an der Faistenhaarer Straße in Höhenkirchen-Siegertsbrunn.

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