Drei Tage KlassikAying kann nicht nur Bier, sondern auch Kultur

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Ein Duo, das in Klang und Wort große Emotionen entfaltete: Pianistin Sophie Pacini und Schauspieler Joachim Król im Ayinger Sixthof.
Ein Duo, das in Klang und Wort große Emotionen entfaltete: Pianistin Sophie Pacini und Schauspieler Joachim Król im Ayinger Sixthof.
Claus Schunk

Bereits zum vierten Mal wartet das Dorf im Münchner Süden mit einem hochkarätigen Klassikfestival auf. Neben Initiatorin und Pianistin Sophie Pacini wirkt erstmals der Schauspieler Joachim Król mit. Die Resonanz ist groß – und vielleicht geht künftig sogar noch mehr.

Von Udo Watter, Aying

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Als Joachim Król seine wachen, braunen Augen im Ayinger Sixthof ausgiebig durch den Raum wandern lässt, scheint ihn der Anblick heiter und fast ein wenig erstaunt zu stimmen: Der Veranstaltungsort, ein denkmalgeschützer Bauernhof, der von schweren Holzbalken geprägt ist, wartet nicht nur mit einem rustikalen Ambiente auf, sondern auch mit voll besetzten Stuhlreihen. Nun könnte man leicht auf die Idee kommen, das hätte mit der Bekanntheit des Schauspielers zu tun, der vor allem in den Neunzigern große Erfolge im Kino feierte („Der bewegte Mann“, „Rossini“), aber auch in vergangenen Jahren auf der Leinwand („Mackie Messer“, „Wunderschön“) sowie im Fernsehen schwer präsent war. Oder vielleicht mit seiner Partnerin an diesem Auftaktabend des Musikfestival „Nuancen“, die als Konzertpianistin internationales Renommee genießt und zudem Lokalmatadorin ist: Sophie Pacini. Doch die 34-Jährige, die das dreitägige Festival vor drei Jahren ins Leben gerufen hat, kennt das ja bereits: Seit der ersten Auflage sind quasi alle Veranstaltungen ausverkauft oder hervorragend besucht gewesen, ob Solo- oder Ensemble-Konzerte, ob Klassik, Jazz, Kulturtalk oder musikalische Lesung.

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