Autofahren im AlterEin Oldtimer nimmt sich aus dem Rennen

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Gibt seinen „Lappen“ freiwillig ab: Konstantin Freiherr von Harder, 75, aus Planegg.
Gibt seinen „Lappen“ freiwillig ab: Konstantin Freiherr von Harder, 75, aus Planegg. Stephan Rumpf

Konstantin von Harder wird 75 und gibt den Führerschein freiwillig ab, Anna Eggenhofer-Stübner ist 78 und behält ihn. Die beiden Rentner aus Planegg bei München haben jeweils Gründe für ihre Entscheidung. Welche ist besser?

Von Annette Jäger

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Konstantin von Harder hat einen kühnen Plan. Einen Plan, für den ihn die meisten in seinem Bekanntenkreis zumindest für „verrückt“ halten, wie er sagt. Zu seinem 75. Geburtstag wird er sich zur Polizeistation Planegg aufmachen, um dort freiwillig seinen Führerschein abzugeben. Es gibt keinen zwingenden Grund. Harder ist, was man einen top-fitten Rentner nennen würde. Es gibt nur einen ganz persönlichen Grund, sagt er: Er will sich davor schützen, möglicherweise der Nächste zu sein, der, wie andere seiner Altersgenossen, in ein Schaufenster fährt, weil er Gas und Bremse verwechselt.

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