AusstellungAusflug ans Meer

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"Gestrandet" hat Thomas Popp dieses Gemälde genannt, das auch das Plakat der Ausstellung ziert.
"Gestrandet" hat Thomas Popp dieses Gemälde genannt, das auch das Plakat der Ausstellung ziert.
privat

Der Ebersberger Künstler Thomas Popp zeigt beim Kunstverein Ottobrunn Strandszenen und Badende.

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Der Sommer steht vor der Tür, da freuen sich viele schon auf die bevorstehende Badesaison. Passend dazu zeigt Thomas Popp in seiner Ausstellung beim Kunstverein Ottobrunn unter dem Titel „Strandgut“ bis 30. Mai Badende und Strandszenen als Acrylmalerei auf Leinwand.

Das Thema „Badende“ ist in der Kunstgeschichte ein beliebtes Thema – vor allem, um Nacktheit zu zeigen. Auch in Thomas Popps Gemälden gibt es viel Haut zu sehen, die Nacktheit steht dabei aber nicht im Vordergrund. Die Szenerien zeichnen sich vielmehr durch liebevolle Beobachtung, einen gewissen Humor, durch Überzeichnung und unterschwellige Symbolik aus.

Die Motive für die „Badenden“ sammelt der Ebersberger Künstler an den Stränden Italiens und Kroatiens, aber auch am heimatlichen Steinsee und am Klostersee, wo er mit Bleistift und Aquarell seine Eindrücke und Begegnungen skizziert. Aus diesen Skizzen komponiert er danach seine Bildinhalte.

Thomas Popp (Jahrgang 1961) studierte in den 1980ern Malerei an der Akademie der bildenden Künste in München. Entgegen dem damals vorherrschenden Trend zur Abstraktion entwickelte er schon bald einen figurativen Stil, der stark von seinen Vorbildern Otto Dix und vor allem Max Beckmann beeinflusst ist. Inzwischen hat Thomas Popp längst seine eigene, wiedererkennbare Handschrift gefunden, die sich in all seinen unterschiedlichen Themen manifestiert.

Die Vernissage findet am 2. Mai um 15 Uhr in der Galerie „Treffpunkt Kunst“ statt. Geöffnet ist die Ausstellung bis 30. Mai jeweils am Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 15 Uhr. Am Mittwoch, 20. Mai, lädt der Künstler um 18 Uhr unter seinem Musikernamen Geoffrey Hammond zu einem Abend mit Eigenkompositionen auf Gitarre ein.

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