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Ausstellung:Intuition und Erkenntnis

(Foto: Veranstalter)

Arbeiten von Kiyoshi Shiraishi in Ottobrunn

Die Dämmerung ist die Zeit der Unschärfe, in der die Seele jenseits rationaler Bestimmtheiten Gelegenheit hat, einen Raum zu finden. Korrespondierend dazu gibt es in Japan das ästhetische Konzept des "Wabi-Sabi", das sich der Schönheit des Unvollkommenen verpflichtet sieht. Ein Beispiel dafür liefern die Arbeiten des 1952 geborenen japanischen Künstlers Kiyoshi Shiraishi. Seit 30 Jahren lehrt er an der Kunstschule in Saitama, wo er auch lebt. Nun sind seine Bilder in der "Galerie Treffpunkt Kunst" des Kunstvereins Ottobrunn an der Rathausstraße 5 zu sehen. "Dämmerungen" ist der Titel der Ausstellung mit Gemälden, die den Betrachter in ein Universum des Unbekannten und all der Facetten und Schattierungen entführen, wie sie in der Natur zu finden sind. Dabei sind es jene Uneindeutigkeiten in Shiraishis Bildern, die einen visuellen Kosmos zwischen Intuition und Erkenntnis eröffnen. Die Vernissage ist am Samstag, 4. Januar, 17 Uhr. Von Mittwoch, 8. Januar, bis Samstag, 1. Februar, sind die "Dämmerungen" Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils von 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr zu besichtigen.

© SZ vom 04.01.2020 / stz
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