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Aschheim:Schlachthof-Initiator steht Rede und Antwort

Siedelt sich ein Großschlachthof im Aschheimer Gewerbegebiet an oder nicht? Über diese Frage stimmen die Aschheimer am Sonntag, 9. Oktober, ab. Nachdem der Gemeinderat die Bedingungen für den Bürgerentscheid in seiner jüngsten Sitzung festgelegt hat, gehen Gegner und Befürworter in die Kommunikationsoffensive. Der nordrhein-westfälische Fleischgroßhändler Albert Oppenheim, der als Initiator des Projekts auftritt, will den Anwohnern nach eigenen Angaben am kommenden Freitag, 16. September, bei einem Infonachmittag Rede und Antwort stehen.

Möglicherweise soll dort auch ein Vertreter der britischen Pickstock Group, die das Projekt umsetzen soll, anwesend sein. Darüber werde derzeit noch verhandelt, hieß es zuletzt von der von Initiatorenseite beauftragten PR-Agentur Engel und Zimmermann. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Kulturellen Gebäude, Münchner Straße 8 in Aschheim. Die Initiatoren treten zudem mit Postwurfsendungen und Anzeigen in Erscheinung und präsentieren sich und ihre Argumente auf einer Internetseite. Die Gegner des Schlachthofs, die mit einem Bürgerbegehren den Entscheid über das von der Gemeinderatsmehrheit unterstützte Projekt erzwungen haben, wollen ihre Standpunkte ebenfalls mit öffentlichkeitswirksamen Mitteln kundtun. Geplant sind dem Vernehmen nach etwa Aufkleber- und Plakataktionen.

© SZ vom 13.09.2016 / gna

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