Gemeinderat AschheimStellvertreterposten für Grün und Schwarz

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Marion Seitz von den Grünen, die bisherige Dritte Bürgermeisterin von Aschheim, ist nun die Zweite.
Marion Seitz von den Grünen, die bisherige Dritte Bürgermeisterin von Aschheim, ist nun die Zweite. Claus Schunk

Die bei der Gemeinderatswahl gestärkte CSU stellt nun neben dem Ersten auch den Dritten Bürgermeister, eine Grüne wird Zweite Bürgermeisterin.

Von Irmengard Gnau, Aschheim

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Bürgermeister Florian Meier konnte der Kommunalwahl im März gelassen entgegensehen. Da der CSU-Politiker erst im Dezember 2024 sein Amt in der 10 000-Einwohnergemeinde östlich von München angetreten hat, stand seine Position diesmal nicht zur Wahl. Den Gemeinderat freilich durften die Aschheimerinnen und Aschheimer neu bestimmen, und sie verschafften Meier und seiner CSU eine recht komfortable Ausgangslage: Mit neun der 20 Sitze schrammt die Bürgermeisterpartei nur knapp an einer absoluten Mehrheit vorbei. Doch sie benötigen in den kommenden sechs Jahren, Meiers Stimme berücksichtigt, lediglich eine weitere Stimme aus dem Gremium, um Entscheidungen zu ihren Gunsten zu treffen.

In der vergangenen Wahlperiode hatten die Unabhängigen Bürger (UB), ehemals Freie Wählergemeinschaft Aschheim, noch die stärkste Fraktion gestellt. Sie müssen sich im nun frisch vereidigten neuen Gemeinderat mit fünf statt bislang acht Sitzen behaupten. Unter anderem verfehlte Sabine Maier, die 2025 als Fraktionsvorsitzende der Grünen zu den UB gewechselt war, den Wiedereinzug ins Gremium. Die Grünen gewannen dafür einen Sitz hinzu und verfügen jetzt über vier Stimmen; die SPD bleibt mit zwei Stimmen die kleinste Fraktion in Aschheim.

Georg Hornburger (CSU) war bereits bis 2020 Dritter Bürgermeister von Aschheim, nun ist er es erneut.
Georg Hornburger (CSU) war bereits bis 2020 Dritter Bürgermeister von Aschheim, nun ist er es erneut. Sebastian Gabriel

Auch bei der Wahl der Bürgermeisterstellvertreter bleiben die UB künftig außen vor. Marion Seitz, die für die Grünen auch als Landrätin kandidiert hat und CSU-Amtsverteidiger Christoph Göbel in der Stichwahl unterlag, rückt vom Posten der Dritten Bürgermeisterin vor auf den der Zweiten. In das Amt des Dritten Bürgermeisters kehrt ein alter Bekannter zurück: Georg Hornburger (CSU). Der Diplom-Verwaltungswirt gehörte dem Gemeinderat bereits von 1978 bis 2020 an und war damals zeitweise auch Dritter Bürgermeister. 2020 hatte sich der Dornacher aus der Kommunalpolitik zurückgezogen. Nun, mit 69 Jahren, stellte er sich noch einmal zur Wahl und wurde prompt Stimmenkönig vor Robert Ertl von den UB.

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