Aschheim Die nächste Großbaustelle

Turnhalle für Keltengrundschule kostet acht Millionen Euro

Die neue Turnhalle für die Aschheimer Kelten-Grundschule nimmt langsam Gestalt an. Architekt Markus Heilmaier stellte jüngst dem Gemeinderat den aktuellen Planungsstand samt der Kostenschätzung vor. Basierend auf den Erfahrungswerten, welche die Planer aus einem ähnlichen Projekt, dem Bau einer Sporthalle in Neufinsing, mitbringen, gehen Heilmaier und seine Kollegen inzwischen von etwa 7,3 Millionen Euro brutto aus, die der Bau der Sporthalle kosten wird. Hinzu kommen noch einmal etwa 550 000 Euro für den ersten Teil des Verbindungsgangs vom Schulgebäude zur Halle inklusive der angrenzenden Technikzentrale sowie weitere 90 000 Euro für eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Mitte 2018 waren die Planer noch von etwa 6,7 Millionen Euro Kosten für Halle und Verbindungsgang ausgegangen. Nicht in der aktuellen Summe von insgesamt knapp acht Millionen Euro enthalten ist der Preis für die neue Hausmeisterwohnung, die in einem Bungalow neben der Turnhalle entstehen soll, dort wo sich der alte Rodelhügel befand. Der Bau soll zwar parallel zur Halle fertig werden, aus taktischen Gründen raten die Planer jedoch dazu, die beiden Bauwerke nicht gemeinsam auszuschreiben. Die neue Turnhalle für die Grundschüler ist gegenüber dem Schulhauseingang am Herdweg geplant. Sie wird zweieinhalb Hallenlängen umfassen und zum Teil unter Bodenniveau versenkt werden. Nutzen sollen die Sportanlage vor allem die Schüler, in begrenztem Maße wird sie auch für Externe, zum Beispiel Volkshochschulkurse, offen stehen.

Noch in den Pfingstferien sollen die Arbeiten für das Projekt beginnen. Ende 2020 könnte der Neubau den Planern zufolge dann abgenommen werden, allerdings noch nicht bezugsfertig. Die Aschheimer Gemeinde hat vor, Schüler und Anlieger vor Beginn über den Umfang der Arbeiten zu informieren - für die Schulfamilie ist es nach der Sanierung ihres Schulhauses bereits die zweite Großbaustelle. Einige Bäume wurden bereits gefällt, darunter Pappeln und Linden, es gelte aber der Vorsatz, die Eingriffe so gering wie möglich zu halten, sagte Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU).