Cannabis-Legalisierung:Ein Spielplatz soll die Kiffer fernhalten

Cannabis-Legalisierung: Kiffen unerwünscht: Manche Aschheimer fürchten eine "offene Drogenszene", sollte der Cannabis-Klub kommen.

Kiffen unerwünscht: Manche Aschheimer fürchten eine "offene Drogenszene", sollte der Cannabis-Klub kommen.

(Foto: Fabian Sommer/dpa)

Um einen Cannabis-Anbau-Klub zu verhindern, will die Gemeinde Aschheim in der Nähe schnell noch ein paar Geräte für Kinder aufstellen. Der Betreiber findet das hinterlistig - und droht mit einer Planänderung, die den Kommunalpolitikern gar nicht gefallen dürfte.

Von Anna-Maria Salmen, Aschheim

Ein wenig Rindenmulch, eine Bank und zwei von weiß-roten Bauzäunen umgebene Gruben, auf denen bald Spielgeräte aufgestellt werden - das Wort "Spielplatz" scheint ein wenig zu groß für die etwa fünf mal fünf Meter kleine Fläche vor dem Aschheimer Rathaus in der Saturnstraße. Und doch könnte es der "bekannteste Spielplatz Deutschlands" werden, scherzt Wenzel Cerveny. Denn mit den zwei Spielgeräten will die Gemeinde offenbar verhindern, dass der 62-Jährige im ehemaligen Rewe-Supermarkt schräg gegenüber seinen Cannabis-Anbau-Klub betreiben darf. Seit dieser Plan der Aschheimer Kommunalpolitiker bekannt wurde, stehen die Medien Schlange bei Cerveny, von der Bild-Zeitung über den Bayerischen Rundfunk bis zur Tagesschau.

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