BundestagswahlCannabis-Partei bleibt außen vor

Wenzel Cerveny war schon bei der Bayernpartei und bei der FDP, jetzt hat er seine eigene Partei gegründet.
Wenzel Cerveny war schon bei der Bayernpartei und bei der FDP, jetzt hat er seine eigene Partei gegründet. Claus Schunk

Der Aschheimer Hanf-Unternehmer Wenzel Cerveny scheitert auch mit seinem jüngsten Politik-Projekt: Die Kandidaten des Cannabis Social Club finden nicht genügend Unterstützung, um zur Bundestagswahl anzutreten.

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Der Aschheimer Hanf-Unternehmer Wenzel Cerveny kann nicht bei der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar antreten. Seine im Dezember gegründete Partei „Cannabis Social Club“ (CSC) wurde zwar kürzlich vom Bundeswahlausschuss formal zugelassen. Allerdings scheiterte Cerveny daran, die nötigen Unterstützungslisten einzureichen.

Wie der selbst ernannte Hanf-König sagt, konnte er bis zum Stichtag am 20. Januar rund 1250 Unterschriften sammeln. Um bei der Wahl mit einer bayerischen Landesliste antreten zu können, wären 2000 nötig gewesen. „Die Zeit war einfach zu kurz“, sagt Cerveny. Lediglich einen Monat habe man zur Verfügung gehabt. „Mit zwei Wochen mehr hätten wir es geschafft.“

Es war nicht Cervenys erster Anlauf, in die Politik einzusteigen. Vor einigen Jahren war der heute 63-Jährige bereits Landtagskandidat für die Bayernpartei sowie für die FDP, vergangenes Jahr wollte er in Aschheim als parteiloser Bürgermeisterkandidat antreten.

Auch in Aschheim scheiterte Cerveny an der Unterschriftensammlung: 120 hätte er gebraucht, gerade einmal 21 sind es geworden. Die nächsten politischen Ziele des Unternehmers mit seiner CSC-Partei sind die Kommunalwahlen 2026, bei denen er eine Liste für den Münchner Stadtrat aufstellen will, sowie die bayerische Landtagswahl 2028.

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