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Laim:Was der Lockdown alles ändert

Der Verein Laim_up sammelt Eindrücke vom Jahreswechsel

Von Christina Seipel, Laim

In diesem Jahr ist aufgrund der Corona-Pandemie vieles anders als in gewöhnlichen Jahren - und anders wird das Jahr auch enden. Damit zumindest rechnen Petra Stockdreher, Sophie Johanna Kaiser und Sevda Cakir vom Verein Laim_up: "Viele werden sich Alternativen ausdenken und damit die Zeit zwischen den Jahren vielleicht anders erleben als bisher." Diese neuen Eindrücke der Stadtteilbewohner möchte der Verein, der aus der 2017 gegründeten Bürgerinitiative Inlaim hervorgegangen ist, in einer Aktion dokumentieren. Unter dem Motto "Zwischen den Jahren - wie geht es Euch in dieser Zeit" wollen die Mitglieder von Laim_up erfahren, wie die Laimer den Jahreswechsel bis Sonntag, 3. Januar, erleben. Das Ziel: "So soll sichtbar werden, was dieses Jahr so anders enden und das neue Jahr so anders beginnen lässt."

Wer sich an der Aktion beteiligen will, kann die Form der Dokumentation frei wählen und seine Eindrücke zum Beispiel in Fotos, Videos, Zeichnungen, Geschichten oder Gedichten festhalten. Auch Kinder dürfen mitmachen. Jeder Teilnehmer soll jedoch maximal drei Beiträge einreichen und den Tag, an dem sie entstanden sind, vermerken.

Da aufgrund der aktuellen Situation kein persönlicher Austausch stattfinden kann, wollen die Laim_up-Initiatorinnen die gesammelten Erfahrungen in einer Ausstellung zusammentragen, die von Februar an im Vereinsladen an der Guido-Schneble-Straße 24 zu sehen sein wird. Auf diese Weise könne das Gespräch, wenn auch unter anderen Bedingungen und zu einem späteren Zeitpunkt, dennoch stattfinden, heißt es in der Pressemitteilung.

Interessierte Laimer können ihre Beiträge bis Freitag, 15. Januar, per E-Mail oder per Post an Laim_up schicken. Am Mittwoch, 13., und Donnerstag, 14. Januar, ist von 17 bis 19 Uhr auch der Laden des Vereins geöffnet. Fragen zur Aktion können per E-Mail an info@laim-up.de gerichtet werden.

© SZ vom 23.12.2020
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