Laim Startschuss in der Alten Heimat

Im Frühjahr beginnt die Sanierung und Nachverdichtung der maroden Stiftungssiedlung "Alte Heimat". Erster Abschnitt sei der Kiem-Pauli-Weg, teilt das Kommunalreferat mit. Dort sollen insgesamt 363 Mietwohnungen instandgesetzt werden. Unter anderem erhalten die Fassaden einen neuen Anstrich, Treppenhäuser werden saniert, Balkone und Loggien auf Vordermann gebracht, ebenso wie Elektroinstallationen und Brandschutzmaßnahmen. Die ersten Neubauten entstehen voraussichtlich 2018. 2023 soll alles fertig sein. Statt der bisherigen 604 Wohnungen gibt es dann 826 Einheiten - die neu entstandenen Apartments sind barrierefrei, größer, 120 auch familiengerecht. Zusätzlich gibt es dann auf dem Areal eine Kindertagesstätte sowie einen Quartierstreff und drei Tiefgaragen. Die großzügigen Grünflächen sollen weitgehend erhalten bleiben. Für die groß angelegte Sanierung unter der Ägide des Kommunalreferats und der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewofag stellt der Freistaat etwa 110 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Der Anteil der Stadt beläuft sich damit auf 30 Millionen Euro. "Für den ersten Instandsetzungsabschnitt am Kiem-Pauli-Weg belaufen sich die Kosten auf zirka 11,6 Millionen Euro. Dazu habe die Regierung von Oberbayern nun staatliche Fördergelder in Höhe von zirka 8,6 Millionen Euro als Zuschüsse bewilligt", teilt Kommunalreferent Axel Markwardt mit.