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Laim:Bildung aus dem Bus

Der Laimer Bezirksausschuss (BA) fordert vom Referat für Bildung und Sport einen "Bildungsbus" für den Stadtbezirk. Als eine Art mobiles Bildungslokal soll er Information, Beratung und fachlichen Austausch rund um das Thema Bildung ermöglichen. "Mit dem Bildungsbus soll ein Beratungsangebot vor Ort geschaffen werden, das sich als Wegweiser für Bildungsfragen in jedem Lebensalter versteht", heißt es in der Begründung. Aber auch die Förderung gezielter Unterstützungsangebote von Grundbildung über Lernbegleitung bis hin zu diversen interkulturellen Themen sei vorstellbar.

Laut Oliver Jennißen (FDP) könnten vor allem auch Kinder und Jugendliche von dem Angebot profitieren, deren Eltern unter Umständen keine Möglichkeit haben, sie entsprechend zu fördern. Der Bus hätte den Vorteil, gezielt diejenigen Orte zu erreichen, an denen ein besonders hoher Handlungsbedarf besteht. Zudem könnte er in mehreren Stadtteilen gleichzeitig genutzt werden. Ziel des Bildungsbusses sei, die Lern- und Bildungschancen im Stadtbezirk zu verbessern.

Im Bezirksausschuss stieß der gemeinsame Antrag von CSU-Fraktion und FDP auf große Resonanz. Stefanie Junggunst, die Fraktionssprecherin der Grünen, sprach von "einem guten, niederschwelligen Angebot". Ihr SPD-Kollege Carsten Kaufmann warf ein, dass ein Bus zwar nicht die regionalen Bildungslokale ersetzen könne. Für die Pilotphase sei es jedoch "eine charmante Idee".

© SZ vom 26.11.2020 / csp
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