Weltweit erste Retrospektive zu Rachel RuyschMünchen entdeckt „Hollands Kunstwunder“

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Rachel Ruysch lebte von 1664 bis 1750 und malte zahlreiche Bilder, die ihre Zeitgenossen faszinierten. Hier hielt sie sich gemeinsam mit Michiel van Musscher im Jahr 1692 in ihrem Arbeitsumfeld fest.
Rachel Ruysch lebte von 1664 bis 1750 und malte zahlreiche Bilder, die ihre Zeitgenossen faszinierten. Hier hielt sie sich gemeinsam mit Michiel van Musscher im Jahr 1692 in ihrem Arbeitsumfeld fest.
The Metropolitan Museum of Art, Purchase, Adele Veronica Satkus Bequest, Walter and Leonore Annenberg Acquisitions Endowment Fund, Lila Acheson Wallace, Women and the Critical Eye, Charles and Jessie Price, and Henry and Lucy Moses Fund Inc. Gifts, Victor Wilbour Memorial Fund, Hester Diamond Gift, and funds from various donors, 2023./Juan Trujillo

Die Alte Pinakothek würdigt die Barock-Künstlerin Rachel Ruysch: Als selbstbewusste Frau, zehnfache Mutter und Lottogewinnerin war sie eine Ausnahmeerscheinung, die mit täuschend echt wirkenden Stillleben ihre Zeitgenossen faszinierte.

Von Jürgen Moises

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Um eine Ahnung davon zu bekommen, welche Verehrung die niederländische Malerin Rachel Ruysch zu ihren Lebzeiten erfuhr, schlägt man am besten in dem Buch „De nieuwe Schouburg“ von Johann van Gool von 1750 nach. Darin porträtiert der Schriftsteller neben anderen bedeutenden Künstlern auch die 1664 in Den Haag geborene und 1750 in Amsterdam im hohen Alter von 86 Jahren gestorbene Ruysch. Schon das Porträt allein war damals für eine Künstlerin eine Besonderheit. Aber die danach folgenden Lobgedichte toppen noch einmal das Ganze. Als „geniale Kunstheldin“, „Hollands Kunstwunder“ und „unsterbliche Minerva“ wird Ruysch gefeiert. Ein Ruhm, der heute doch etwas verblasst ist. Deshalb werden jetzt auch zahlreiche kunstbeflissene Leser fragen: Wer ist Rachel Ruysch?

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