Kundgebung gegen MoscheeprojektIslamfeind Stürzenberger attackiert

Wird vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuft: Michael Stürzenberger.
Wird vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuft: Michael Stürzenberger. (Foto: Robert Haas)

Der Landesvorsitzende der rechtspopulistischen Partei "Die Freiheit", Michael Stürzenberger, ist bei einer Kundgebung in München angegriffen worden. Dabei ging seine Brille zu Bruch - doch das hielt den Islamfeind nicht davon ab, weiter Unterschriften gegen das Moscheeprojekt Ziem zu sammeln.

Der Landesvorsitzende der rechtspopulistischen Partei "Die Freiheit", Michael Stürzenberger, ist bei einer Kundgebung tätlich angegriffen worden. Stürzenberger wurde leicht verletzt, seine Brille ging bei der Attacke am Mittwochnachmittag auf dem Rotkreuzplatz zu Bruch.

Laut Polizei wurde der Angreifer, ein 34-jähriger Münchner türkischer Herkunft, von mehreren Beamten zunächst festgehalten und dann niedergerungen, weil er sich heftig wehrte. Er wurde vorläufig festgenommen, Stürzenberger erstattete Anzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Auf einem Foto ist zu sehen, dass er unter dem rechten Auge leicht blutete. Später setzte Stürzenberger seine Kundgebung fort, bei der er Unterschriften gegen das Moscheeprojekt Ziem sammelte.

© SZ vom 25.10.2013/beka - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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Rechtspopulistische Partei "Die Freiheit"
:Islamhasser machen weiter

Michael Stürzenberger will weiter Stimmen gegen das Ziem sammeln. Geht es nach dem Islamfeind, soll der Bürgerentscheid dazu mit der Kommunalwahl im März stattfinden. Fraglich ist aber, ob seine Partei "Die Freiheit" dann noch existiert.

Von Bernd Kastner
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