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Kulturpolitik:Hilfsprogramm für Laienmusik verlängert

Nicht nur Profis haben Geld in diesen auftrittsarmen Zeiten bitter nötig, auch Hobbymusiker leiden unter der Corona-Krise. Die Bayerische Staatsregierung hat daher ihr Hilfsprogramm für Laienmusikvereine bis 30. Juni 2021 verlängert, um ihnen "durch die schwierige Zeit der Einschränkungen zu helfen", wie Kunstminister Bernd Sibler mitteilte. Insgesamt stellt der Freistaat fünf Millionen Euro bereit, jeder Laienmusikverein erhält davon bis zu 1000 Euro und für jedes weitere Ensemble noch einmal bis zu 500 Euro. Davon können zum Beispiel Schutz- und Hygienemaßnahmen bezahlt oder möglicherweise zusätzlich erforderliche Probenräume gemietet werden. Die Förderanträge können bis 31. Juli jeweils bei den 22 Dachverbänden abgerufen und rückwirkend für die Monate Januar bis Juni eingereicht werden (Infos: bayerischer-musikrat.de), die Antragstellung sei "deutlich vereinfacht", versprach Sibler. Er betonte, dass die Laienmusikvereine das Miteinander in der Gesellschaft prägten, "gerade deshalb vermissen viele Musikerinnen und Musiker das gewohnte Vereinsleben. Wir setzen alles daran, das Engagement in der Laienmusik wieder vollständig zu ermöglichen, sobald die Pandemiesituation dies zulässt."

© SZ vom 04.01.2021 / sz
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