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Kulturelles Trostpflaster:Schunkeln daheim

Von Jürgen Moises

Was inzwischen kein Geheimnis mehr ist: Auf der Oidn Wiesn ist es gemütlicher und es gibt das bessere Musikprogramm. Und zwar im "Herzkasperlzelt", wo man von Bands wie Attwenger oder Sasebo statt der traditionellen eine neue, schrägere Variante der Volksmusik serviert bekommt, die den Geist des Punk, Hip-Hop oder Blues atmet. Es gibt aber auch Bands wie G.Rag & Die Landlergschwister, die locker beides unter einen Hut kriegen. Das heißt Landler, Zwiefache, Gstanzln und Wirtshausklassiker genauso wie angeschepperte Countrysongs von Hank Williams oder Neue-Deutsche-Welle-Songs von Palais Schaumburg. Auf insgesamt fünf Alben kann man sich das anhören. Das neueste heißt "Neue Stadt" und kam 2018 beim Münchner Label Gutfeeling heraus. Davor sorgten sie 2015 mit "Schwung" für alternative Blasmusikstimmung. Bläser hat die Band tatsächlich einige, dazu kommen Gitarre, Schlagzeug, Bass, Akkordeon, wovon man sich am Donnerstag, 24. September um 19 Uhr im Hotel Krone (Theresienhöhe 8) ein Bild machen kann. Dort spielen die Landlergschwister bei gutem Wetter im Garten auf.

© SZ vom 19.09.2020

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