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Kultur in der Krise:Warteschleife

"Guns N' Roses" und Sommernachtstraum verschoben

Eine "Paradise City" wird München auch 2021 nicht, zumindest nicht für Fans der US-Rockband Guns N' Roses. "Hey Gunners, es tut uns sehr leid, aber wir müssen euch noch mal um eure Geduld bitten", lassen Frontmann Axl Rose und seine Band ihre Anhänger wissen. Der Veranstalter Live Nation hatte das ursprünglich für den 26. Mai 2020 angesetzte Konzert im Olympiastadion wegen der Corona-Pandemie auf den 30. Juni 2021 verschieben müssen. Doch auch dieses Open-Air ist unter den gebotenen Hygieneauflagen nicht zu realisieren. Wie die ganze Europa-Tournee wurde auch der München-Ersatztermin verschoben, Guns N' Roses sollen nun am Freitag, 8. Juli 2022 im Olympiastadion auftreten, bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit, neu im Vorprogramm ist Gary Clark Jr. Die Band ist zuversichtlich, dass das klappt: "Es gibt Licht am Ende des Tunnels, und wir freuen uns darauf auf die Bühne zurückzukehren."

Nicht nur das größte Rock-Konzert des Jahres fällt Corona zum Opfer. Die Olympiapark GmbH hat auch das Trend-Sport-Spektakel "Mash" und ihre selbst organisierte "Highlight-Veranstaltung", den "Sommernachtstraum", verschoben. Das Feuerwerk-Flanier-Festival soll nun am 16. Juli des Jubiläumsjahres zum 50. Geburtstag des Parks steigen. "Die unsichere Situation, die fehlenden Perspektiven sowie die Verlängerung der epidemischen Lage durch den Bundestag bis mindestens Ende Juni lassen die Planung und Durchführung der beiden Veranstaltungen im Sommer einfach nicht zu", sagt Marion Schöne, Geschäftsführerin des Olympiaparks.

© SZ vom 07.04.2021 / zir
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