Münchens HaushaltsmisereKultur-Sparpaket fällt deutlich kleiner aus

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Das Deutsche Theater unterhält kein eigenes Ensemble, musste aber die Tariferhöhungen für die Mitarbeiter der Verwaltung und der Technik zuletzt aus den Rücklagen schultern.
Das Deutsche Theater unterhält kein eigenes Ensemble, musste aber die Tariferhöhungen für die Mitarbeiter der Verwaltung und der Technik zuletzt aus den Rücklagen schultern. Stephan Rumpf

Oberbürgermeister Dieter Reiter will dem Münchner Stadtrat vorschlagen, die Tariferhöhungen zugunsten der Beschäftigten in den städtischen Haushalt zu übernehmen – in der Kulturlandschaft der Stadt reagiert man erleichtert.

Von Michael Zirnstein, Heiner Effern

Als die drastischen Folgen der städtischen Haushaltsmisere für die Kultur immer klarer wurden, hat Kulturreferent Anton Biebl einen Brief an Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) geschrieben. Auf fünf Seiten hat er die Sorgen und Notlagen zusammengefasst, wenn im Jahr 2025 wirklich 16,8 Millionen Euro aus seinem Etat gestrichen würden. So sah es der Plan der Kämmerei für das 200-Millionen-Euro-Sparpaket ursprünglich vor. Reiter hat daraufhin das Thema zur Chefsache erklärt.

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