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Justiz:"Die Aggressivität kocht schneller hoch"

Neun Jahre lang arbeitete Michael Höhne als Richter am Schwurgericht und beschäftigte sich dort mit den schwersten Verbrechen, die in der Stadt begangen werden.

(Foto: Stephan Rumpf)

Als Staatsanwalt geriet Michael Höhne auf das Radar der Russen-Mafia und erhielt Polizeischutz, als Richter am Schwurgericht verurteilt er Mörder. Ein Gespräch über Obduktionsfotos, falsches Mitleid - und menschliche Abgründe.

Hier spült der Chef selbst: Michael Höhne, Vorsitzender Richter der ersten Schwurgerichtskammer am Landgericht München I, wäscht in der maroden Gemeinschaftsküche im Gerichtsgebäude an der Nymphenburger Straße die Tassen für seine Gäste, ehe er zum Interview in sein Büro bittet. Der 59-Jährige beschäftigte sich mehr als neun Jahre lang mit den schwersten Verbrechen, die eine Stadt wie München hervorbringt. Der gebürtige Landshuter, aufgewachsen im Chiemgau als Sohn eines evangelischen Pfarrers, wechselt nun zum 1. Mai ans Oberlandesgericht (OLG) und wird künftig Staatsschutzverfahren leiten. Zeit für einen Rückblick.

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