bedeckt München

Konzerte:In Echtzeit

Festival für improvisierte Musik im Projektraum Streitfeld

KAIDA Fie Schouten (NL) Bassklarinette

Seit 20 Jahren Teil von Kaida: Fie Schouten an der Bassklarinette.

(Foto: Annelies van der Vegt/oh)

Eine Dreiviertelstunde Lüftungspause wird es geben im Projektraum Streitfeld, wenn sich dort an diesem Freitag, 23. Oktober, frei improvisierende Musiker für ein Festival treffen. Komponieren in Echtzeit, konzentriert-kreatives Aufnehmen fremder Impulse - all das erlebt man im Rückgebäude an der Streitfeldstraße 33, wo sich The Great Boredom, Kaida und Quelle gemeinsam in Unbekanntes aufmachen. Corona-bedingt findet das Festival zeitlich gestreckt in zwei Teilen statt, alle drei Formationen spielen in jedem Set. Part eins beginnt um 18 Uhr, Einlass ist um 17.45 Uhr, um 20 Uhr werden dann die Fenster aufgerissen für 45 Minuten, eh es um 20.45 Uhr weitergeht mit Teil zwei.

The great Boredom - Nicolas Schulze und Daniel Kartmann Duo am 25.01.2020 im Werkraum Tearoom Stuttgart: Nicolas Schulze (keys), Daniel Kartmann (drums & co.); The Great Boredom

Alles andere als langweilig: (von links) Nicolas Schulze und Daniel Kartmann nennen sich "The Great Boredom".

(Foto: Bettina Meister/oh)

The Great Boredom, das sind der Potsdamer Pianist Nicolas Schulze und der Schlagzeuger und Multiinstrumentalist Daniel Kartmann aus Stuttgart. Beide verbindet eine 20-jährige Freundschaft und musikalische Partnerschaft. Ebenfalls seit zwei Jahrzehnten Weggefährtinnen sind Karina Erhard, Flöten, und Fie Schouten, Bassklarinette, die nach mehrjähriger Pause wieder beim Festival improvisierter Musik auftreten. Aus München kommt Quelle, das sind Ken Brown, Stimme, Percussion, Stephan Conrady, Microsynth und Player, Thomas Fritsch, Saxofon, sowie Giovanni Raabe, Elektronik und Percussion.

Tickets kosten pro Set elf, ermäßigt sechs Euro. Man muss sich für jeden Set extra anmelden mit Angabe der Personenzahl unter buero@geniusloci-ev.de. Die Tickets gibt es nach Voranmeldung an der Abendkasse.

© SZ vom 23.10.2020 / czg

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite