Süddeutsche Zeitung

Benefizkonzert des SZ-Adventskalenders:Sir Simon Rattle lässt München leuchten

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Ein außergewöhnlicher Abend: Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks begeistert unter besonderen Umständen in der Isarphilharmonie. Das Benefizkonzert mit Mahlers neunter Symphonie - im Video.

Das Benefizkonzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks (BRSO) zugunsten des Adventskalenders für gute Werke der Süddeutschen Zeitung hat eine stolze Tradition. Das diesjährige aber wird als besonders denkwürdig in Erinnerung bleiben. Aus einigen Gründen.

Ein Orchester von Weltruf, das unter seinem neuen Chefdirigenten - dem weltgefeierten Sir Simon Rattle - Gustav Mahlers neunte Symphonie darbietet: Das ist eine Attraktion. Der Ort der Aufführung - die erst im Oktober eröffnete, mit dunklem Holz ausgeschlagene Isarphilharmonie auf dem Gelände des Gasteig-Interim in Sendling: Das ist ein neuer Neugier-Ort in der Münchner Kulturlandschaft.

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Die Umstände des Abends - wegen der Corona-Auflagen durften kurzfristig nur 450 der gut 1800 Plätze besetzt sein, und das auch nur mit rigiden Maskenvorgaben und großzügig berechneten Sicherheitsabständen: Das war ein logistischer Kraftakt, der den Glücklichen, die am Freitagabend Einlass fanden, ein wahrlich ungewöhnliches Erlebnis bescherte.

"Wir leben in sonderbaren Zeiten", sagte Hendrik Munsberg, stellvertretender Adventskalendervorstand, in seiner Begrüßungsrede und wertete den Abend als "ein wunderbares Zeichen für Kunst und Musik - und für die Hilfe an notleidende Menschen".

Zusammenzuführen und zusammenzufügen: Auch mit dieser Mission tritt Simon Rattle in München an, wo er ab der Konzertsaison 2023/24 Chefdirigent wird. Seinen einstigen Lehrer an der Royal Academy of Music, John Streets, zitierte Munsberg mit dem vielsagenden Satz: "Da hetzt so ein Junge mit Augen wie Sternen in der Academy herum."

Welche Kraft dieses Leuchten freisetzt - das war beim anschließenden Konzert zu erleben. Auch wenn das BRSO das Konzert dem Andenken des im Oktober verstorbenen Dirigenten Bernard Haitink widmete, mit dem es eine sechs Jahrzehnte lange Geschichte verband, war es alles andere als ein rückwärtsgewandter Abend. Sondern einer, der erkennen ließ, wie viel Rattle, 66, mit dem Orchester vor hat. Und in dieser Stadt.

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