Vladimir Jurowski dirigiert das Staatsorchester:Die emotionale Intelligenz der Musik

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Vladimir Jurowski am Pult im Nationaltheater. (Foto: Winfried Hösl)

Vladimir Jurowski dirigiert im Nationaltheater Beethoven und Schumann.

Kritik von Reinhard J. Brembeck

Vladimir Jurowski, er führte es nun wieder mit Furor im Akademiekonzert vor, ist ein denkender Dirigent. Ihm genügt es nie, Musik verzaubert aufzuführen. Immer sucht er ein Mehr, sowohl in puncto Programm als auch in der Aufführung. Das konnte bestaunt werden in Ludwig van Beethovens Es-Dur-Klavierkonzert sowie der Dritten von Robert Schumann. Die steht ebenfalls in Es-Dur, genauso wie ihr hier kongenial weitergedachtes Vorbild, Beethovens Dritte, sie geht, wie diese, raffiniert neue Wege. Schumann ist Analytiker und Klangbastler, das macht(e) ihn für alle Progressiven von Johannes Brahms über Arnold Schönberg bis hin zu György Kurtág unwiderstehlich interessant.

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