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Kommunalwahl in Allach-Untermenzing:Erfahrung plus Jugendfrische

Pascal Fuckerieder führt die SPD in die Bezirksausschuss-Wahl

Drei Generationen präsentieren die Sozialdemokraten bei ihrer Listenaufstellung für die Bezirksausschuss-Wahl am 15. März. Sie setzten nicht nur auf die Gleichberechtigung von Männern und Frauen, sondern auch auf eine gute Mischung aus Jung und Alt. Die besten Ideen entstünden aus einem Zusammenspiel der langjährigen Erfahrungen der Älteren, dem Pragmatismus der mittleren Generation und den frischen Ideen der Jugend, heißt es dazu.

Als Spitzenkandidaten nominierten die Genossen den jetzigen Fraktionsvorsitzenden Pascal Fuckerieder, gefolgt von der Jurastudentin Lea Paetzold auf Platz zwei, dem "Urgestein" und stellvertretenden BA-Vorsitzenden Friedrich Schneller auf Platz drei, der Pfarrgemeinderätin von Maria Himmelfahrt Annette Voss auf Platz vier, dem Ortsvereinsvorsitzenden Christoph Unrath auf Platz fünf und der langjährigen Schriftführerin Christa Beenken auf Platz sechs. Verzichten müssen sie allerdings auf ihr langjähriges Mitglied Christiane Schenk, Beauftragte gegen Rechtsextremismus sowie Vorsitzende des Unterausschusses "Familie, Bildung und Soziales". Sie ist auf der Liste nicht mehr zu finden.

Fuckerieder hat in den vergangenen Jahren den Unterausschuss Verkehr geleitet und arbeitet hauptberuflich im IT-Bereich der Stadtwerke München (SWM). Paetzold ist im Stadtbezirk aufgewachsen und soll die Jugend vertreten. Und Schneller ist bereits seit 38 Jahren im Bezirksausschuss. Voss bringt als parlamentarische Beraterin für Bildung und Kultus in der Bayern-SPD ebenfalls Politikerfahrung mit. Unrath kennt als Anwalt für Migrationsrecht die Probleme von Aus- und Inländern und Beenken will ihre Erfahrung aus 18 Jahren Ortsvereinsarbeit ebenfalls einbringen. Das amtierende BA-Mitglied Alexander Schulz, der ebenfalls für die Jugend steht, kandidiert nurmehr auf dem letzten Listenplatz 17. Als erfahren dürfte auch Wiederkehrerin Heidemarie Köstler (Platz zehn) gelten. Zwölf Jahre war sie im BA und bis 2008 im Münchner Stadtrat.

Auch alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten der Liste seien auf verschiedenen Ebenen aktiv, ehrenamtlich engagiert und verträten alle Altersgruppen, heißt es seitens der SPD weiter. Bislang ist sie mit vier Mandaten zweitstärkste Fraktion nach der CSU.

© SZ vom 22.01.2020 / anna