SZ-Kolumne Typisch deutsch:Wie man die Fastenzeit durchsteht

SZ-Kolumne Typisch deutsch: Kulinarischer Nihilismus? Ernährung ist das Thema in der Fastenzeit, es empfiehlt sich aber, eine verträgliche Form zu finden.

Kulinarischer Nihilismus? Ernährung ist das Thema in der Fastenzeit, es empfiehlt sich aber, eine verträgliche Form zu finden.

(Foto: Armin Weigel/dpa)

40 Tage Verzicht vor Ostern - unsere Autorin hat zunächst eine radikale Ernährungseinschränkung ausprobiert und arg gelitten. Inzwischen geht sie einen anderen Weg.

Kolumne von Lillian Ikulumet

Mein Magen fühlte sich an wie eine leere Grube. Wie ein Auto, bei dem sich nichts mehr im Tank befindet. Dieses Mal war es, ich gebe zu, völlig selbstverschuldet. Einige Tage zuvor hatte ich die Fastenzeit ernsthaft eingeleitet. Mein Vertilgungsplan: Brot-und-Saft-Fasten. Dreimal am Tag, zu den normalen Mahlzeiten, aß ich ein einfaches Stück Vollkornbrot und begoss es mit einem Glas Fruchtsaft. Ich habe auch viel Wasser getrunken, das war erlaubt, und es floss direkt durch mich hindurch.

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