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Kolumne: After Eight:Subkultur statt Feinripp

Das Schicksal Giesings scheint besiegelt: Der Stadtteil ist auf dem besten Weg, Münchens neues In-Viertel zu werden. Die Subkultur-Szene ist schon da. Und der alte Hertie ist jetzt "Puerto Giesing".

Beate Wild

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Einst wurden hier Lebensmittel verkauft, jetzt sollen hier Ausstellungen und Partys stattfinden: Das ehemalige Hertie-Kaufhaus an der Tegernseer Landstraße heißt jetzt "Puerto Giesing". Das ...

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... sechsstöckige, 4000 Quadratmeter große Haus soll Ende des Jahres abgerissen werden. Bis dahin darf Münchens Subkultur-Szene das Gebäude nutzen. Der Eigentümer ...

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... des Hauses, die Firma Bucher Properties, hat der Veranstaltungsorganisatorin Zehra Spindler, die schon im vergangenen Jahr den alternativen Stadtgeburtstag "München851" und den Kulturbiergarten am Isartor veranstaltet hat, das ehemalige Kaufhaus mietfrei zur Verfügung gestellt. Lediglich die Nebenkosten ...

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... müssen die Künstler zahlen, doch die belaufen sich monatlich auf etwa 9000 Euro. Etwa 20 Künstler ...

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... sind gerade dabei, in dem alten Haus Stellung zu beziehen, darunter stadtbekannte Kreative wie die Musikerin Pollyester, die Künstlerin Anna McCarthy, der DJ Mirko Hecktor, das Musiklabel Echokammer, die Band LaBrassBanda oder der Designer Patrick Mohr. Ein großes Highlight ...

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... ist schon geplant und startet am 23.4.: Zum 150. Jubiläum des benachbarten TSV 1860 München wird es im "Puerto Giesing" vier Wochen lang eine große Fotoausstellung mit unzähligen Momentaufnahmen aus der Clubgeschichte geben. Organisiert wird die Exposition vom stadtbekannten "Löwenbomber" Axel Dubelowski, dem Fanbeauftragten des Clubs.

Die Ausstellung wird anfangs im "Herzstück", der ehemaligen Hauptverkaufsfläche des Ex-Hertie (im Bild), stattfinden. Ab 1. Mai wird in diese Räumlichkeiten ein Billig-Jeans-Laden einziehen. Dann müssen die Löwen-Bilder ins Untergeschoss umziehen. Im Keller ...

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... bauen derweil einige der Künstler an der zukünftigen Bar. In dieser Etage sollen Ausstellungen und Partys wie die Zombocombo, Mjunik Disco oder Events der Registratur stattfinden. Die Musikerin Pollyester, ...

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... der weibliche Part der Zombocombo, hat schon die ehemalige Damengarderobe des Ex-Hertie okkupiert. Graffiti-Künstler, die ebenfalls ...

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... im Haus präsent sind, haben in der Zwischenzeit schon mal das Treppenhaus verschönert. Zwischendurch ...

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... sieht man immer wieder alte Hertie-Schilder, wie hier im ehemaligen Getränkelager. Herrlich ...

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... altmodisch sind die Räume des Kaufhauses. "Das hat Charme", sagt Zehra Spindler. Die Vorbereitungen für "Puerto Giesing" laufen auf Hochtouren.

Eigentlich sollte es am Freitag (16.4.) losgehen, doch die Lokalbaukommission hatte noch ein paar Einwände. Erst müssen noch einige Brandschutzmaßnahmen nachgebessert werden - wie es bei Zwischennutzungen üblich ist. In dem alten Kaufhaus gab es bisher nicht einmal Sprinkleranlagen. Am 7. Mai ist ...

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... geplant, dass die Eventagentur Team from Hell den Designerklamotten-Sale "Buy or Cry" und eine Modenschau veranstaltet. Am 8. Mai will DJ Mirko Hecktor eine Neuauflage seiner "Mjunik Disco" veranstalten. Und selbstverständlich ...

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... wird es mehrere Zombocombo-Partys geben. Der Grundstein hierfür ist schon gelegt.

Fotos und Text: Beate Wild

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