S-Bahnhof Marienplatz:Mit Fäusten gegen Sanitäter und Polizei

Mit Fäusten soll sich ein 23-Jähriger am Donnerstag im Sperrengeschoss des S-Bahnhofs Marienplatz gegen Sanitäter gewehrt und danach noch vier Polizisten verletzt haben. Ein Unbekannter hatte die Rettungskräfte gegen zwei Uhr morgens über eine augenscheinlich hilflose Person informiert. Als sie eintrafen, seien sie von dem angeblich Hilflosen körperlich angegangen worden, woraufhin drei Streifen hinfuhren. Auch nach Eintreffen der Polizei habe der junge Mann jede medizinische Behandlung verweigert und sich weiterhin aggressiv verhalten. Um keine Unbeteiligten zu gefährden, kam er in Gewahrsam. Dabei habe er erheblichen Widerstand geleistet, sich immer wieder losgerissen, mit Fäusten um sich geschlagen und vier Beamte verletzt, die aber weiterhin dienstfähig gewesen seien, berichtet die Polizei. Nach einem Schläfchen auf der Polizeiwache sei der 23-Jährige wieder kooperativ gewesen. Ihn erwarten trotzdem Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Alkohol sei nicht im Spiel gewesen.

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