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Klassik:Vorgeschmack auf mehr

Sir Simon Rattle

Von 2023 an Chefdirigent in München: Simon Rattle.

(Foto: Regina Schmeken)

Simon Rattle, der designierte Chefdirigent des Symphonieorchesters des BR, spielt seine ersten Konzerte im Stream.

Von Rita Argauer

Die Verkündung neuer Chefdirigenten ist immer eine große Sache. Doch selten tat die Ankündigung eines neuen Orchesterchefs so gut wie im Januar. Da bestätigte sich das Gerücht, dass Simon Rattle die Nachfolge von Mariss Jansons beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks antreten wird. Und das lockdown-gelähmte Kultur- und Musikpublikum der Stadt sah plötzlich einen Lichtstreif am Horizont. Denn Rattle ist jemand, der ein offenes Hirn hat, der Leichtigkeit vermittelt und dennoch der Musik die nötige Ernsthaftigkeit entgegenbringt. Nun spielt er seine ersten Konzerte als designierter Chef in München. Im Stream gibt es die Uraufführung von Ondřej Adámeks "Where are You?" für Mezzosopran und Orchester und Messiaens sakral raunendes "Et exspecto resurrectionem mortuorum" (18 Uhr), sowie Henry Purcell "Funeral Music for Queen Mary" und Georg Friedrich Haas' "In vain" (21.30 uhr).

BRSO mit Simon Rattle, Freitag, 6. März, 18 Uhr, 21.30 Uhr, Live-Stream unter br-so.de

© SZ vom 04.03.2021
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