Kirche:Was für ein Segen

Kirche: Weil im Frauentrakt kein hinreichend großer Raum zu Verfügung steht, hält Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm seinen Weihnachtsgottesdienst im Innenhof ab.

Weil im Frauentrakt kein hinreichend großer Raum zu Verfügung steht, hält Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm seinen Weihnachtsgottesdienst im Innenhof ab.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hält für die Gefangenen in Stadelheim einen Weihnachtsgottesdienst ab.

Einen Tag vor Heiligabend hat Bayerns evangelischer Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm die Justizvollzugsanstalt Stadelheim besucht und dort einen Weihnachtsgottesdienst abgehalten. Sein Besuch in der JVA sei für ihn ein sehr wichtiger Teil des Weihnachtsfestes, teilte das Landeskirchenamt mit. "Jesus hat gesagt: Ich bin gefangen gewesen und ihr habt mich besucht. Deswegen ist gerade das Gefängnis ein wichtiger Ort, um die Botschaft von der Geburt Jesu zu hören und etwas von der Hoffnung zu spüren, die damit verbunden ist", betonte der Theologe. Um die Corona-Abstandsregeln einzuhalten, sprach Bedford-Strohm im Innenhof. Die Gefangenen konnten von ihren Zellenfenstern aus am Gottesdienst teilnehmen.

Zuvor hatte der Landesbischof in seiner Weihnachtsbotschaft dazu aufgerufen, die Kinder in den Blickpunkt zu rücken: In diesem Jahr gelte es vor allem, die Verletzungen wahrzunehmen, die die Corona-Pandemie bei Kindern hinterlassen habe. Die "Sorge, Anspannung und Genervtheit, die von den Erwachsenen ausgeht", habe sich während der Corona-Zeit wie eine Wolke auf das Gemüt der Kinder gelegt.

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