München-Premieren von „Chéri, ich komme“Mit Luftdruckwellen zum Orgasmus

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Ein Erfinder und seine Ehefrau: François Cluzet und Alexandra Lamy in „Chéri, ich komme“.
Ein Erfinder und seine Ehefrau: François Cluzet und Alexandra Lamy in „Chéri, ich komme“.
Neue Visionen

In der französischen Komödie „Chéri, ich komme“ geht es um die weibliche Lust. Was ein Ehepaar aus Niederbayern damit zu tun hat? Das erzählen sie bei den München-Premieren persönlich.

Von Josef Grübl

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Die Szene erinnert an den „Tina, watt kosten die Kondome“-Werbespot mit Hella von Sinnen. Mehr als 30 Jahre später wird sie in einer französischen Komödie recycelt: In „Chéri, ich komme“ steht ein Mann an der Kasse eines Buchladens, ausgerechnet beim Ratgeber „Sex für Doofe“ gibt es Probleme … Dabei meint es der arbeitslose Erfinder Thomas (François Cluzet) doch nur gut: Seine Frau Fanny (Alexandra Lamy) hat ihm gestanden, dass sie in ihrer 20-jährigen Ehe noch nie einen Orgasmus hatte. Das sei aber nichts Außergewöhnliches, versucht sie ihn zu beruhigen, schließlich würden 30 Prozent aller Frauen ihren Partnern den sexuellen Höhepunkt nur vorspielen. Thomas ist trotzdem gekränkt – und setzt alles daran, das zu ändern.

In Frankreich lief der Film im Frühjahr unter dem Titel „Pour le plaisir“ im Kino, hierzulande startet er am 23. Juli. Doch nicht nur die erwähnte Szene mit dem Sex-Ratgeber geht auf eine Idee aus Deutschland zurück, sondern auch die dem Film zugrunde liegende Ausgangsgeschichte: Der in der niederbayerischen Marktgemeinde Metten lebende Erfinder Michael Lenke tüftelte im Jahr 2014 an einem Lustspielzeug für die Frau, seine Gattin Brigitte überprüfte es auf Tauglichkeit.

Mit seiner neuartigen Luftdruckwellen-Technologie wurde das Sextoy aus dem heimischen Hobbykeller zum weltweiten Verkaufserfolg, davon ließen sich auch die Filmemacher inspirieren. Wobei es nicht die Geschichte des Ehepaars Lenke ist, die in „Chéri, ich komme“ erzählt wird. Einen Tag vor dem bundesweiten Kinostart stellen die Regisseurin Reem Kherici und das Erfinderpaar aus Metten den Film in München persönlich vor: zuerst im Kino, später am Abend auch bei einer Open-Air-Filmvorführung.

Chéri, ich komme, F 2026, Regie: Reem Kherici, München-Premieren am Mittwoch, 22. Juli um 19 Uhr im Leopold Kino und um 21.15 Uhr bei Kino, Mond & Sterne im Westpark

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