Das Unmögliche möglich machen, das hat sich der Wiener Unternehmer Florian "Doc" Kaps vorgenommen. Im Jahr 2008 kaufte er von seinen gesamten Ersparnissen die letzte noch bestehende Fabrik für Sofortbildfilm. Ihr Name lautete: Polaroid. Ein Jahr zuvor hatte Apple das iPhone auf den Markt gebracht, die Zeit für analoge Spielereien schien vorbei, die Zukunft war digital. Doch Kaps gab nicht auf, er setzte auf die Sehnsucht der Menschen nach Dingen zum Anfassen, nach Fotokameras und Schallplatten, nach Tastentelefonen und Schreibmaschinen.
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Das kommt nicht nur bei Hipstern gut an. Der Berliner Filmemacher Jens Meurer hat ihn jahrelang begleitet, herausgekommen ist ein Dokumentarfilm namens "An Impossible Project", der im Jahr 2020 auf internationale Festivaltour ging und seit kurzem auch bundesweit im Kino läuft. Jetzt besuchen Meurer und sein Protagonist Kaps München: Bei einer Sondervorstellung im Theatiner Kino präsentieren sie ihren Film, selbstverständlich in einer 35-Millimeter-Fassung. Im Anschluss ist ein Filmgespräch mit den beiden eingeplant.
An Impossible Project, D/AT 2021, Regie: Jens Meurer, So., 13. Feb., 18 Uhr, Theatiner , Theatinerstr. 32
