Kino-Dokumentarfilm über Frauen in Syrien„Diese Hölle wiederholte sich jede Nacht aufs Neue“

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Die junge Jesidin Sepan war jahrelang systematischer sexualisierter Gewalt ausgesetzt.
Die junge Jesidin Sepan war jahrelang systematischer sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Falak Film

Der Dokumentarfilm „To My Sisters“ zeigt Frauen in Syrien unter dem IS-Regime. Für den in München lebenden Kurden Faek Falak geht es nicht nur um Einzelschicksale, sondern um die Art, wie wir leben wollen.

Von Josef Grübl

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Bevor diese Frauen in den Kampf ziehen, machen sie erst ein paar Schritte nach rechts, dann nach links: Sie tanzen. Dafür machen sie Musik an, reichen einander die Hände und bewegen sich. Keine schwierige Choreografie, darum geht es nicht. Der Tanz sei ein Symbol ihrer Freiheit, sagen die Frauen. Eine von ihnen lernt man im Dokumentarfilm „To My Sisters“ näher kennen: Berxwedan ist eine junge Kurdin, die sich dem bewaffneten Widerstand gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) angeschlossen hat. Im Norden Syriens, in der umkämpften Region Rojava, dient sie in einer Frauenverteidigungseinheit (YPJ), seit Jahren schon, ein Ende ist nicht abzusehen.

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