Doppelmord in Krailling:Spuren des Onkels an Tatwaffen

Nach dem Doppelmord in Krailling erhärtet sich der Tatverdacht gegen den Onkel der Opfer. An dem Messer und an der Hantelstange hat die Polizei DNA-Spuren des Verdächtigen gefunden.

Nach dem zweifachen Kindermord in Krailling erhärtet sich der Tatverdacht gegen den Onkel der Opfer weiter. Sowohl an dem bei der Tat eingesetzten Messer als auch an der verwendeten Hantelstange und den Mädchen fanden sich DNA-Spuren des Verdächtigen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dies hätten Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin ergeben.

Kraillinger Doppelmord: Onkel will schweigen

Trauer in Krailling: Die Bewohner haben Blumen und Kerzen vor dem Haus der getöteten Mädchen niedergelegt.

(Foto: dpa)

Zudem gebe es weitere tatrelevante Spuren. Dazu könnten aber aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben werden.

Insgesamt wurden bislang 825 Spuren gesichert und mehr 200 als tatrelevant eingeschätzte Beweisstücke sichergestellt. Der Onkel schweigt allerdings weiter zu den Vorwürfen gegen ihn. Zu einem möglichen Motiv könne man derzeit keine weiteren Angaben machen, hieß es. Am Montag wurde zudem die Sonderkommission von 31 auf 15 Beamte verkleinert.

© sueddeutsche.de/dapd/sonn
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