Homosexualität und katholische KircheBeim CSD findet so viel queere Seelsorge statt wie sonst das ganze Jahr nicht

Lesezeit: 5 Min.

Die Freude sei groß, dass auch die katholische Kirche beim CSD in München vertreten sei, sagt der queere Fachreferent der Erzdiözese, Michael Brinkschröder.
Die Freude sei groß, dass auch die katholische Kirche beim CSD in München vertreten sei, sagt der queere Fachreferent der Erzdiözese, Michael Brinkschröder. Robert Haas

Der schwule katholische Religionslehrer Michael Brinkschröder leitet die Queerseelsorge, die die katholische Kirche vor eineinhalb Jahren in München geschaffen hat. Sein Team wird auch am Christopher Street Day dabei sein.

Von Andrea Schlaier

SZ bei Google bevorzugen

Es ist schon ein paar Jahre her. Michael Brinkschröder war als Referent bei einer Dekanatskonferenz zu Gast, einem Treffen von Seelsorgenden katholischer Pfarreien. Der Theologe sprach über pastorale Angebote für queere Menschen, als sich einer in aufgebrachtem Ton zu Wort meldete und „Homosexualität und Pädosexualität in einen Topf geworfen hat“, also die gleichgeschlechtliche Liebe mit sexueller Gewalt an Kindern.

Zur SZ-Startseite

LSBTIQ* in der Kirche
:„Menschen müssen sich trauen, mit sich selbst ins Reine zu kommen“

Lange sollten homosexuelle Gläubige möglichst unsichtbar bleiben in der katholischen Kirche. Seit 1. Dezember schlägt die Erzdiözese München und Freising mit eigenen „Queerseelsorgern“ einen neuen Weg ein.

SZ PlusVon Andrea Schlaier

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: