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Katastrophenhilfe:"Da haben wir auf die Schnelle eine Luftbrücke organisiert"

Martina Niesyto (rechts) und Marcel Schana wollen nun eine weltweit agierende NGO werden.

(Foto: Privat)

Die Studentin Martina Niesyto, 23 und ihr Freund sehen die Bilder der Explosion in Beirut - und ändern über Nacht ihr Leben. Mithilfe einer Fluggesellschaft schicken sie mehr als eine Tonne Hilfsgüter in den Libanon. Über das Glück des Helfens.

Von Lea Arbinger

Zehn Wochen ist es jetzt her, dass in Libanon eine riesige Menge Ammoniumnitrat explodiert ist. Zehn Wochen, die das Leben der beiden Münchner Martina Niesyto und Marcel Schana verändert haben. Das Unglück in Beirut zerstörte Teile des Hafens und richtete in der Stadt große Schäden an. Laut Regierungsangaben wurden 190 Menschen getötet, Tausende verletzt. Martina Niesyto, 23, und Marcel Schana, 24, sind an jenem 4. August gerade zu Besuch bei Bekannten. Über das Smartphone erfahren sie von der Explosion und schalten sofort den Fernseher ein. Im Internet stoßen sie auf weitere Bildern und Videos. Das Unglück lässt sie nicht mehr los. Beim Abendessen am nächsten Tag sprechen die beiden immer noch darüber.

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