Viktualienmarkt:"Es gibt eine Sehnsucht nach sehr gelben Kartoffeln"

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Viktualienmarkt: "Es gibt eine Verbindung zu Kindheit, Zuhause, Heimat", sagt Theo Lindinger.

"Es gibt eine Verbindung zu Kindheit, Zuhause, Heimat", sagt Theo Lindinger.

(Foto: Robert Haas)

Gebraten, frittiert oder gratiniert: Kartoffeln passen immer. Theo Lindinger verkauft sie am Viktualienmarkt. Ein Gespräch über die unterschiedlichen Sorten, ob man die Schale immer mitessen kann - und eindeutige Anzeichen, wann eine Knolle nicht mehr gut ist.

Interview von Philipp Crone

Theo Lindinger hatte bis vor dreieinhalb Jahren mit Kartoffeln nichts zu tun. Er ist Goldschmied. Und auch sein Kompagnon Dominik Klier, 32, war weder Gastronom noch Händler, er ist Soziologe und arbeitete als Projektmanager bei Sky. Heute verkaufen sie täglich 40 Kilo, dazu etwa 200 Kartoffelgerichte, von der Kräuterbutter bis zu Ochsenbrust werden zum Erdapfel gereicht. Lindinger, 33, sitzt am Freitagnachmittag auf einer Bank am Viktualienmarkt, schaut auf seinen Stand namens "Caspar Plautz", den sie vor genau drei Jahren eröffneten, und erzählt von der Kartoffel. Die teuerste Sorte, die Trends, die Schwierigkeiten und die Tradition der Knollen auf dem Viktualienmarkt.

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