Seit der Hochzeit zwischen Prinz Harry und Meghan Markle ist der Name „Kanneh-Mason“ eine Marke. Er steht für junge, originelle Musik, für eine neue Generation in der Welt der Klassik. Eine Welt, in der People of Color immer noch selten zu finden sind. Die Eltern der sieben Kanneh-Mason-Geschwister, die allesamt musizieren, haben ihre Wurzeln in der Karibik und in Sierra Leone. Nun gibt die 22-jährige Pianistin Jeneba Kanneh-Mason ihr Debüt mit den Münchner Symphonikern in der Isarphilharmonie. Im Gespräch mit der SZ gibt sie Einblick in eine schon jetzt ungewöhnliche Musikerinnen-Biografie.
Jeneba Kanneh-Mason, Klassik-Star mit afrikanischen WurzelnEs gibt Wichtigeres, als für Harry und Meghan zu spielen
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Die 22-Jährige hat sechs Geschwister, die alle virtuos musizieren. Jetzt gibt die Pianistin mit den Münchner Symphonikern ihr München-Debüt. Bruder Sheku Kanneh-Mason, berühmt seit einem Hochzeits-Gig, und Schwester Isata waren schon da. Stressen deren Fußstapfen?
Interview von Paul Schäufele

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