Romantische Musik muss nicht Sentimentalität, hemmungslose Rubatoseligkeit, Violinschluchzerei und Vibratoweinerlichkeit bedeuten. Wie Julia Fischer bei Peter Tschaikowskys "Sérénade mélancolique" eindrucksvoll demonstrierte, dass romantische Musik zuerst Klarheit der Phrasierung, Deutlichkeit der Artikulation, rhythmische Präzision und im Zusammenspiel mit dem Orchester symphonischen Geist verlangt, überzeugte unmittelbar.
Julia Fischer in der IsarphilharmonieMelancholie, das edle Gefühl
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Julia Fischer verleiht der romantischen Musik mit dem WDR-Sinfonieorchester unter Cristian Măcelaru Klarheit.
Von Harald Eggebrecht, München
