Es gibt wenig Schönes am Maschendrahtzaun, der die Balkone der Isarphilharmonie säumt. Aber: Er gibt den Blick frei auf die Beine der oben Platzierten. So sieht man, wie einige kaum stillhalten können beim Konzert des Londoner Royal Philharmonic Orchestra. Dessen Leiter Vasily Petrenko bietet einen packenden Zugang zum Programm, das mit Mussorgskys diszipliniert aufgeführter, fantasievoll gemalter „Nacht auf dem Kahlen Berge“ beginnt und mit einer manchmal etwas zackig durchgeführten c-Moll-Symphonie von Brahms endet. Zwei Zugaben, Ponchiellis „Tanz der Stunden“ und Brahms’ fünfter Ungarischer Tanz beglücken die ohnehin entflammte Hörerschaft.
Julia Fischer und das Royal Philharmonic Orchestra im KonzertVollendet menschlich musizieren
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Atemberaubendes Spiel: Julia Fischers künstlerische Gestaltungskraft hört man in jeder Note.
Uwe ArensJulia Fischer hat als Geigerin den Höhepunkt ihres Könnens erreicht – und spielt in der Isarphilharmonie ein Konzert mit dem Royal Philharmonic Orchestra, das begeistert.
Kritik von Paul Schäufele
