Operettenabend in der IsarphilharmonieJonas Kaufmann und die Tücken unpolitischer Lieder

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Singt sogar Ungarisch: Jonas Kaufmann, leidenschaftlicher Operetten-Fan, ist gerade auf Tour mit dem Album „Magische Töne“.
Singt sogar Ungarisch: Jonas Kaufmann, leidenschaftlicher Operetten-Fan, ist gerade auf Tour mit dem Album „Magische Töne“. Dario Acosta

Keiner singt die Melodien von Lehár und Co. so schön wie Jonas Kaufmann – nun auch auf Ungarisch. Aber kann man das „Wolgalied“ und Klischees über fiedelnde „Zigeuner“ noch genießen wie eh und je?

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„Dort ist die ganze Welt noch rot-weiß-grün“, singt Jonas Kaufmann und schmachtet Duettpartnerin Malin Byström augenzwinkernd an: „Du bist die schönste Fee, von Debrezin bis Plattensee“. Ja! In der Operette „Gräfin Mariza“, da brennt „die Leidenschaft heißer noch als Gulaschsaft“. Und so dauert es gar nicht lange und das überwiegend ergraute Publikum in der nahezu ausverkauften Isarphilharmonie wippt freudig mit. Denn es erlebt an diesem Abend einen ausgesprochen lockeren Startenor, der sich genießerisch durch den Melodien-Schatz der ungarischen Operetten-Könige Franz Lehár, Emmerich Kálmán und Paul Abraham singt. Und fast möchte man meinen, er feiert hier auch ein wenig die Ungarn. Kaufmann singt sogar auf Ungarisch.

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