Prozess in Starnberg:Herr Lehmann und die Kettensäge

Prozess in Starnberg: Sieht sich als Opfer einer Rufmordkampagne: Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann am Freitagvormittag beim Betreten des Gerichtssaals.

Sieht sich als Opfer einer Rufmordkampagne: Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann am Freitagvormittag beim Betreten des Gerichtssaals.

(Foto: Arlet Ulfers)

Jens Lehmann muss sich seit diesem Freitag unter anderem wegen einer mutmaßlichen Motorsägen-Attacke auf die Nachbargarage vor Gericht verantworten. Im Prozess sägt der frühere Fußball-Nationaltorhüter auch an seinem Ruf.

Von Christian Deussing, Starnberg

Über einen Seiteneingang betritt Jens Lehmann am Freitagvormittag mit einer grauen Aktentasche pünktlich den Saal 125 im Starnberger Amtsgericht. Sein Blick ist ernst, er wirkt verbittert. Der frühere Fußball-Nationaltorwart fühlt sich von der Justiz ungerecht behandelt, sieht sich als Opfer falscher Verdächtigungen und von Rufmord. Der 54-Jährige wundert sich offenbar noch immer, wegen Beleidigungen von zwei Polizisten, versuchten Betrugs bei Parkhaus-Gebühren am Münchner Flughafen und Sachbeschädigung angeklagt worden zu sein - gemeint ist die mutmaßliche Kettensägenaktion am Dachbalken der Nachbargarage am 25. Juli 2022 in Berg, die von einer Überwachungskamera aufgezeichnet worden ist.

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