Münchens größtes Jazz-FestivalMehr Spaß und Showbiz: So lief der Münchner Jazzsommer im Bayerischen Hof

Lesezeit: 3 Min.

Sängerin China Moses nutze ihr Konzert mit dem Pianisten Joel Holmes für eine fröhliche Therapiestunde im Blues-Jazz-Gewand.
Sängerin China Moses nutze ihr Konzert mit dem Pianisten Joel Holmes für eine fröhliche Therapiestunde im Blues-Jazz-Gewand.
Oliver Hochkeppel

Al Di Meola holt im Festsaal den Fusion-Hammer raus, Jacques Schwarz-Bart hält im Nightclub mit Postbob dagegen, und Ron Williams kämpft politisch.

Von Ralf Dombrowski

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Der Jazzsommer ist mutig. Denn Festivals punkten heutzutage meistens durch ein touristisches Gesamtpaket. Die Inntöne in Diersbach setzen auf den ruralen Charme eines zweckentfremdeten Bauernhofs. In Saalfelden kann man in der Konzertpause durchs Steinerne Meer biken. Jazz and the City verwandelt die Salzburger Innenstadt in eine vielgestaltige Bühne zum Klangflanieren. Und beim Südtirol Jazzfestival wandert man mit Musikern und Musikerinnen schon einmal über Almwiesen. Musik wird dabei Teil eines Erlebnisensembles. Sie ist Event, Kunst in schöner Landschaft mit hohem optischen, emotionalen Unterscheidungswert und im besten Fall instagramable.

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Konzert auf Tollwood
:„Haindling“ lässt es krachen, um gehen zu können

Die Band ist auf Abschiedstour, beim Konzert auf dem Münchner Tollwood war davon aber nichts zu spüren. Dafür taucht plötzlich Ottfried Fischer auf der Bühne auf – zu einem ganz bestimmten Song.

SZ PlusKritik von Jürgen Moises

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