„Mein Mann ist verhindert, er kann Sie unmöglich sehen ...“, schon die Dietrich hat diese deutsche Version von Cole Porter „Miss Otis Regrets“ gesungen, sehr cool, mit einem sehr lang gedehnten „ö“. Bei Jasmin Tabatabai klingt der alte Song frischer, mit null Nikotin in der Stimme. Aber was für eine Stimme! Dass sie singen kann, und nicht nur Fälle aufklären als Kommissarin in der ZDF-Krimiserie „Die letzte Spur“, dürfte sich spätestens seit dem Road-Movie „Bandits“ herumgesprochen haben, für das sie den Soundtrack schrieb.
Jetzt kommt Tabatabai mit dem Schweizer Saxofonisten, Arrangeur und Produzenten David Klein und seinem Quintett in den Night Club des Bayerischen Hofs. Am Dienstag, 18. Februar, stellen Klein und Tabatabai dort ihr drittes gemeinsames, bisher vielseitigstes Album „Jagd auf Rehe“ vor, die deutsche Übersetzung des Titelstücks „Shekare Ahoo“. Das persische Volkslied ist Tabatabais Erinnerung an Teheran, wo sie 1967 geboren wurde.
Jasmin Tabatabai & David Klein Quintett, Dienstag, 18. Februar, 20 Uhr, Night Club, Bayerischer Hof

