Mehr als 22 000 ukrainische Geflüchtete leben in München. Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs am 24. Februar kommen viele von ihnen zusammen. Etwa auf einer Gedenkveranstaltung des Konsulats. Oder bei einer Kundgebung auf dem Marienplatz, die Valentyna De Maar mitorganisiert hat. Die gebürtige Ukrainerin lebt schon seit 25 Jahren im Münchner Umland. Sie ist im Orgateam für die Demonstrationen für die Ukraine in München, engagiert sich ehrenamtlich als Helferin und ist deshalb in engem Kontakt mit vielen, die wegen des Kriegs hergekommen sind.
Geflüchtete aus der Ukraine in München„Man hat nicht die Hoffnung, dass der Krieg morgen endet“
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Vier Jahre sind seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine vergangen. Wie geht es den mehr als 22 000 Geflüchteten, die heute in München leben? Eine Helferin berichtet.
Interview von Lisa Torjuul

Was Münchner übers Wohnen denken:„Irrsinn, was man da ausgibt, aber sonst kriegst du ja nichts“
Woanders redet man vielleicht übers Wetter, in München ganz sicher übers Wohnen: Die SZ spricht in der Stadt mit den teuersten Mieten Deutschlands mit Menschen über Wohnglück, Schimmel in den Zimmern und den Campingplatz als letzte Rettung.
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