25 Jahre Lichterkette:"Heute brauchen wir mehr Lichter als jemals zuvor"

Vor 25 Jahren gingen die Bilder von der Lichterkette gegen Fremdenfeindlichkeit um die Welt. Prominente Münchner erinnern sich.

Dieter Reiter, Oberbürgermeister

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(Foto: Stephan Rumpf)

"Auch heute wird Angst geschürt und Stimmung gemacht gegen Menschen, die bei uns Schutz suchen. Umso wichtiger ist es, dass wir alle dieses symbolische Licht immer wieder zum Leuchten bringen."

Iris Berben, Schauspielerin

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(Foto: dpa)

"25 Jahre sind vergangen, und heute brauchen wir mehr Lichter als jemals zuvor - wie traurig."

Marcus H. Rosenmüller, Regisseur

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(Foto: Getty)

"Ein Symbol für Toleranz und Freiheit, das nach 25 Jahren wichtiger denn je erscheint! In seinem Schein erkennt man unser wahres Gesicht."

Doris Dörrie, Regisseurin und Autorin

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(Foto: Johannes Simon/Getty)

"Wir alle haben uns damals gewünscht, dass mit der Lichterkette eine Bewusstseinsveränderung einhergeht. Ich habe seitdem so oft gegen rechts und Rassismus auf der Straße gestanden, dass ich manchmal drohe zu ermüden. Deshalb bin ich dankbar für die Arbeit der Lichterkette und den Aufruf, nicht aufzugeben."

Tanja Graf, Leiterin des Literaturhauses München

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(Foto: Catherina Hess)

"Solidarität, Zivilcourage, Gemeinschaftssinn - dafür steht die Lichterkette. Es erfüllt mich mit Stolz, dass diese Form der stillen Demonstration von München ausging und bis heute eines der Wahrzeichen unserer Stadt ist."

© SZ vom 06.12.2017 - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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