Vor 70 Jahren begann die Stadt München, Gastarbeiter aus Italien anzuwerben. Viele von ihnen haben mit ihren Familien hier Wurzeln geschlagen und zur Stadtentwicklung beigetragen. Nicht nur mit Pizzerien und Espressobars, sondern auch in Kunst und Wissenschaft, Vereinen und Nachbarschaftshilfen, Medien oder Kulturinstitutionen. Mit Ausstellungen, Diskussionen, Rundgängen und Kunstprojekten erinnert die Stadt noch bis zum Jahresende an die Geschichte der italienischen Migration. Sechs Italienerinnen und Italiener, die zu unterschiedlichen Zeiten nach München gezogen sind, erzählen ihre Geschichte.
Geschichte der MigrationDie nördlichste Stadt Italiens? Wie italienisch München wirklich ist
Lesezeit: 7 Min.

Seit Jahrzehnten tragen Italienerinnen und Italiener zur Stadtentwicklung bei. Wie blicken sie auf München? Dolce Vita und deutsche Pünktlichkeit – ist das ein Klischee? Wir haben drei Generationen gefragt.
Von Ornella Cosenza, Karina Jais, Francesca Polistina, Martina Scherf
