Sportartikelmesse in MünchenAls bei der Ispo noch die Korken knallten

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Energetisch ging es 2006 auf der Ispo bei der Präsentation der neuesten Mode für den Strand zu. Zu dieser Zeit war die Sportartikelmesse noch deutlich im Aufwind.
Energetisch ging es 2006 auf der Ispo bei der Präsentation der neuesten Mode für den Strand zu. Zu dieser Zeit war die Sportartikelmesse noch deutlich im Aufwind. (Foto: Frank Mächler/picture-alliance/ dpa)

Über viele Jahrzehnte war die Ispo in München ein Ort, an dem sich die Sportprominenz zeigte. Die Stände glichen Konsum-Kathedralen. Und am Abend wurden die Lautstärkeregler hochgefahren und exzessiv gefeiert. Doch das war einmal.

Von Thomas Becker

Wenn in diesem Jahr am 2. Dezember kurz vor 18 Uhr via Lautsprecher auf das Ende des Messetags hingewiesen und gute Heimreise gewünscht wird, dann heißt es nicht „Auf Wiedersehen“, sondern „Servus, Adieu und Tschüss“. Denn dann endet in den Riemer Messehallen das, was mal als weltweit größte Sportmesse galt: die „Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode“, kurz Ispo. Denn die Messe zieht 2026 nach Amsterdam um. Für München bedeutet dies das Ende einer liebgewonnenen Tradition, auch wenn die Liebe seit Corona arg erkaltet war.

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