Islamistische Anschläge in MünchenWie die Terrorgefahr durch Extremisten und angeheuerte Agenten wächst

Lesezeit: 3 Min.

Beim Terroranschlag eines 25 Jahre alten Islamisten auf eine Verdi-Kundgebung in München starben am 13. Februar vergangenen Jahres eine Mutter und ihre Tochter. Dem Täter wird derzeit der Prozess gemacht.
Beim Terroranschlag eines 25 Jahre alten Islamisten auf eine Verdi-Kundgebung in München starben am 13. Februar vergangenen Jahres eine Mutter und ihre Tochter. Dem Täter wird derzeit der Prozess gemacht. Stephan Rumpf

Nach der Attacke auf ein israelisches Restaurant in München laufen intensive Ermittlungen. Die Sicherheitsbehörden stoßen immer wieder auf neue Anschlagspläne.

Von Martin Bernstein

Noch immer ist unklar, wer für den Sprengstoffanschlag auf das israelische Restaurant „Eclipse“ in der Münchner Maxvorstadt vom 10. April verantwortlich ist. Ein Bekennervideo der obskuren Gruppierung „Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia“ (Hayi) vom vergangenen Mittwoch wirft Fragen auf. Das Video zeige „auf jeden Fall eine verbale Unterstützung“ des Anschlags, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag. „Ob es sich unmittelbar auch um die Täter handelt oder um Sympathisanten der Täter, das sind Dinge, die Gegenstand der Ermittlungen sind.“

Zur SZ-Startseite

Anschlag auf Verdi-Demo
:„Jemand hat sein Gehirn manipuliert“

Im Prozess beschreiben ehemalige Freunde und sein Bruder den Angeklagten Farhad N. Sie zeichnen das Bild eines zielstrebigen und freundlichen jungen Mannes, der jedoch zu Depressionen neigte –  und plötzlich zum Märtyrer werden wollte.

SZ PlusVon Linus Freymark

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: