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Isarvorstadt:St. Maximilian wird gesperrt

Asbest-Entsorgung ist nur der erste Schritt der Sanierung

Die Pfarrkirche St. Maximilian im Glockenbachviertel wird von Montag, 22. Februar, an für voraussichtlich acht Monate gesperrt. Die Kirche wird saniert, in einem ersten Schritt sollen mit Asbest belastete Bauteile des Daches entsorgt werden. Wegen möglicher Gesundheitsrisiken wird die Kirche währenddessen für Besucher und Besucherinnen nicht zugänglich sein. Im Zuge der Beseitigung der Schadstoffe werden die Tragwerke der Kirche freigelegt. Diese Freilegung solle auch Klarheit über den weiteren Sanierungsbedarf schaffen, teilt das Erzbischöfliche Ordinariat mit, erst danach könnten Umfang und Kosten weiterer Maßnahmen besser eingeschätzt werden. Die regulären Gottesdienste finden während der Sanierungsarbeiten werktags in der Korbinianskapelle und in der Kirche St. Jakob am Anger statt. Pfarrer Rainer Maria Schießler kündigt auch Messfeiern an wechselnden Orten der Stadt an. Am Sonntag, 28. Februar, ist eine erste Messfeier in der Alten Kongresshalle am Bavariapark 14 geplant. Die Kosten für die Schadstoffentsorgung werden auf 820 000 Euro geschätzt und von der Erzdiözese München und Freising getragen.

© SZ vom 18.02.2021 / mirb
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