Gregory Porter in der IsarphilharmonieBotschafter der Nähe

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Gregory Porter - hier bei einem Auftritt im Sommer in Dinslaken - stellt als gläubiger Mensch die Liebe in den Mittelpunkt. Zum politischen Geschehen äußert er sich bei seinem Konzert in der Isarphilharmonie nicht direkt.
Gregory Porter - hier bei einem Auftritt im Sommer in Dinslaken - stellt als gläubiger Mensch die Liebe in den Mittelpunkt. Zum politischen Geschehen äußert er sich bei seinem Konzert in der Isarphilharmonie nicht direkt.
Erwin Pottgiesser/Funke Foto Services/IMAGO

Gregory Porter tritt in der Isarphilharmonie auf, verzichtet auf einen Kommentar zum politischen Geschehen und setzt alles auf eine freundliche musikalische Umarmung.

Kritik von Ralf Dombrowski

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Gregory Porters Protest ist leise. „Ich sage nichts. Und damit sage ich schon eine Menge“, meint er am Anfang seines Konzertes in der Isarphilharmonie und gibt damit sein Statement zu Politik und Weltlage, was von amerikanischen Künstlern in den kommenden vier Jahren immer wieder erwartet werden wird. Äußert er sich zu den Erfahrungen von Rassismus, die ihn ein Leben lang begleiten, singt er „Mister Holland“ und verpackt die erlebte Ablehnung in die jugendliche Liebesgeschichte zu Rosie Mae, dem weißen Mädchen, an deren Tür er von ihrem Vater abgewiesen worden ist.

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